Die Schweizer stimmten schon 1891 für Vollgeld

Unsere Vorstandsmitglied Eberhard Gamm erinnert in einem lesenswerten Aufsatz über die Zusammenhänge von Bargeld, Giralgeld und Vollgeld daran, dass die Schweizer 1891 schon mal über Vollgeld abgestimmt haben: Damals verboten sie den Druck von privaten Banknoten, denn sie hatten die Nase voll von finanziellen Eskapaden aufgrund privater Geldschöpfung.
Ein Zitat aus dem Aufsatz von Eberhard Gamm, S.8: "... ist die Volksabstimmung am 10.6.2018 in der Schweiz keine Premiere, sondern eine Wiederholung. Die gestellte Frage wurde von den Bürgern der Schweiz schon einmal „souverän“ beantwortet. Die Schweiz ist damals auch nicht „untergegangen“. Entsprechend wenig überzeugend wirkt die Schwarzmalerei der Gegner der Schweizer Vollgeld‐Initiative. Bange machen gilt nicht."

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.