Presse-Echo zur Vollgeldabstimmung

Noch nie hat hat das Thema Vollgeld so viel Beachtung gefunden wie in den Tagen vor und nach der Volksabstimmung in der Schweiz. Tatsächlich dürfte die Anzahl der Medienbeiträge in der Woche vor und nach der Abstimmung größer sein als die in den fünfzehn Jahren davor. Die folgende Presse-Schau listet etwa 60 wichtige Beiträge aus aller Welt (mit Links zu den Artikeln) auf.

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Die geldhistorische Begründung von Vollgeld

Monetative-Mitglied Eberhard Gamm beschreibt in einem lesenswerten Beitrag mit dem Titel "Über Bargeld, Giralgeld und Vollgeld - warum die Geldschöpfung in öffentliche Hand gehört" die Zusammenhänge zwischen Münzen, Banknoten, Giralgeld und warum die Entwicklung unseres Geldsystems zu einem Vollgeldsystem auch historisch begründbar ist.

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Ergebnis der Vollgeldabstimmung in der Schweiz: 24,3% Ja

Ergebnis der Vollgeldabstimmung in der Schweiz: 24,3% Ja

Angesichts der Tatsache, dass die Initiative von keiner politischen Partei unterstützt wurde und selbst von der Schweizer Nationalbank vehement abgelehnt wurde, ist das Ergebnis nicht nur ermutigend, sondern sogar ein Erfolg: Noch nie wurde das Thema Vollgeld in einer solchen Intensität und Breite diskutiert.

Die Kampagne der Bankenlobby zeigt nicht nur wie wichtig unsere Arbeit ist, sondern auch, dass es illusorisch ist zu glauben, dass sich der Finanzsektor sein Privileg mit selbstgemachtem Geld einkaufen gehen zu können und Kredite zu vergeben, einfach so weg nehmen lässt. Die Aufgabe, die wir uns gestellt haben, ist nach wie vor relevant und eine echte Herausforderung – und genau deshalb sollte wir in unseren Bemühungen nicht locker lassen.

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Gedanken zum Gewinn aus der Geldschöpfung

In den Zeiten, in denen Münzen aus Edelmetall die vorherrschende Form des Geldes waren, war deren Herstellung ein hoheitliches Privileg (Geldregal). Dies nutzten die Hoheiten gerne auch als versteckte Steuer: Sie deklarierten den Nennwert höher als den Metallwert. Die Differenz deckte dann die Herstellungskosten und brachte obendrein noch „Gewinn“ (Schlagschatz, Seigniorage). Die Herrschaften delegierten auch die Herstellung von Münzen an nicht hoheitliche Münzstätten beispielsweise von Kaufleuten.

Es waren bald nicht mehr die Kaufleute – z.B. die Fugger und Welser -- selbst, die ihre Geldangelegenheiten und die der Hoheiten in der Hand hatten, sondern Bankiers organisierten die Versorgung von Handel und die Produktion. Dabei wurden sie immer erfinderischer darin, das umständliche Handling mit Metallmünzen (Zählen und Wiegen) zu umgehen und bei Metallmangel trotzdem genügend Zahlungsmittel bereitzustellen. Eine neue Form von „Geld“ machte Karriere: Das geschriebene Geld.

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Die Geldmaschine ist kaputt - was ist zu tun?

Eine Prosa über die Bedienungsanleitung der Geldmaschine von Claus Meyer

Vor langer Zeit lebten besondere Menschen, die etwas zu sagen hatten und deren Untertanen auch alles glaubten, was diese Mäzene sagten und befahlen. Sie stellten fest, dass es doch Möglichkeiten geben müsse, etwas zu erfinden, womit sie ihre Besitztümer besser vermehren könnten. So waren die besten Köpfe des Landes aufgerufen, hier eine Lösung zu finden. Da fanden sich ein paar Experten, die nach langem Überlegen auf die Idee kamen, eine Geldmaschine zu bauen. Neben dem Bau stellten diese sogenannten Fachleute auch gleichzeitig eine Bedienungsanleitung dafür her. So beschloss der Herrscher, eine solche Maschine zu bauen mit der Auflage, dass die zugehörige Bedienungsanleitung stets eingehalten werden müsse.

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Bericht Vollgeld-Wochenende 2018 in Berlin

Bericht Vollgeld-Wochenende 2018 in Berlin

Am Freitag, den 13. und Samstag, den 14. April 2018 haben wir zum bereits 3. Mal das diesjährige Vollgeld-Wochenende in Berlin durchgeführt; diesmal in den Räumen der „Weiberwirtschaft“ (Flyer hier). Einmal mehr sorgten Austausch und Vernetzung, die Vorbereitung für Entwicklung von Kampagnen und Projekten, aber auch viele inhaltliche Diskussionen für die rechte Einstimmung auf unsere Mitgliederversammlung am darauffolgenden Sonntag, den 15. April.

Mit gut 30 Teilnehmern haben sich in diesem Jahr etwas weniger Teilnehmer eingefunden als im Vorjahr, was aber der Qualität der Inputs und der Intensität des Austauschs keinen Abbruch getan hat. Klein aber fein! Nach Begrüßung, Vorstellungsrunde und erstem Kennenlernen war der Freitagabend für kurze Impulsreferate reserviert, die zum Teil bereits Open Spaces am darauffolgenden Samstag einleiteten:

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Der nächste Ex-Zentralbanker für Vollgeld

In einem wunderbar alltäglich geschriebenen Kommentar in der Zeitung El Mundo kritisiert Carlos Arenillas, der Ex-Vizepräsident der spanischen Börsenaufsicht und ehemaliges Direktoriumsmitglied der spanischen Zentralbank, die Geldschöpfung durch Geschäftsbanken und plädiert für ein Vollgeldsystem. Vereinsmitglied Manfred Freund hat den tollen Artikel für uns übersetzt, sodass wir Ihn hier in ganzer Länge veröffentlichen können:

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Klaus Karwat im Gespräch mit NachDenkSeiten

Klaus Karwat im Gespräch mit NachDenkSeiten

Unser Vorstandsmitglied Klaus Karwat spricht in einem Interview für den Gesprächskreis der NachDenkSeitenmit Ulrike Sumfleth über eine effektive Regulierung des Finanzmarktes, die Rolle der Zentralbank im Vollgeldsystem und die Chancen, das gegenwärtige System zu reformieren: "Es braucht immer einen speziellen Anlass, über alternative Ideen zu berichten. Ein solcher Anlass könnte jetzt die Schweizer Volksabstimmung über Vollgeld im Juni 2018 sein.“

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Die Schweizer stimmten schon 1891 für Vollgeld

Die Schweizer stimmten schon 1891 für Vollgeld

Unsere Vorstandsmitglied Eberhard Gamm erinnert in einem lesenswerten Aufsatz über die Zusammenhänge von Bargeld, Giralgeld und Vollgeld daran, dass die Schweizer 1891 schon mal über Vollgeld abgestimmt haben: Damals verboten sie den Druck von privaten Banknoten, denn sie hatten die Nase voll von finanziellen Eskapaden aufgrund privater Geldschöpfung.
Ein Zitat aus dem Aufsatz von Eberhard Gamm, S.8: "... ist die Volksabstimmung am 10.6.2018 in der Schweiz keine Premiere, sondern eine Wiederholung. Die gestellte Frage wurde von den Bürgern der Schweiz schon einmal „souverän“ beantwortet. Die Schweiz ist damals auch nicht „untergegangen“. Entsprechend wenig überzeugend wirkt die Schwarzmalerei der Gegner der Schweizer Vollgeld‐Initiative. Bange machen gilt nicht."

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Internationale Finanzexperten für Vollgeld

Montag, den 5.2.2018 fand eine international hervorragend besetzte Konferenz über "Geldschöpfung in der modernen Wirtschaft" am Gottlieb Duttweiler-Institut GDI in Rüschlikon bei Zürich statt. Anlass war die am 10. Juni 2018 anstehende Vollgeld-Abstimmung  in der Schweiz. Eine ganze Reihe renommierter internationaler Experten sprachen sich dort für Vollgeld aus. Lesen Sie hier einen Bericht von Christoph Pfluger über die interessante Konferenz.

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Nachruf auf Prof. Hans Christoph Binswanger

Nachruf auf Prof. Hans Christoph Binswanger

Der Volkswirtschaftler Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger ist am 18.01.2018 in St. Gallen gestorben. Hansruedi Weber, der Vorsitzende des Schweizer Vollgeld-Vereins "Monetäre Modernisierung" (MoMo) und Mitbegründer der Schweizer Vollgeld-Initiative schrieb folgenden Nachruf:

Mit H.C. Binswanger ist ein großer Ökonom und Humanist gestorben. Seine umfassende kulturelle Bildung ermöglichte ihm einen unorthodoxen Blick auf sein Fachgebiet. Als souveräner Analytiker gehörte er sowohl zu den ersten ökonomischen Vertretern der Nachhaltigkeitsbewegung als auch zu den kompetentesten Kritikern der Wirtschafts- und Geldtheorie. Letzteres war seinerzeit der Grund, warum sich die Initianten der Schweizer Vollgeld-Initiative an ihn wandten und in ihm einen klar denkenden und unbestechlichen Berater fanden.

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Jens Weidmann: Sicheres Geld für die Bürger gefährdet die Finanzstabilität!

In einem Artikel in der Wirtschaftswoche warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann vor BitCoin, schließt ein Verbot aber aus. Viel interessanter ist allerdings Weidmanns Aussage zu digitalem Geld der Zentralbanken:

"Der Bundesbank-Präsident setzte nun auch hinter die Idee ein Fragezeichen, als Notenbank eigenes digitales Geld herauszugeben: „Digitales Notenbank-Geld ist ja nichts anderes, als ein Konto bei einer Notenbank zu haben.“ Für Bürger sei das zwar sehr sicher. Spätestens in Krisenzeiten wäre dies allerdings eine Gefahr für die Finanzstabilität, da Kunden ihr Geld dann von den Geschäftsbanken abziehen und zur sicheren Notenbank umziehen würden."

Man kann den Bürgern also kein sicheres Geld geben, weil das die Finanzstabilität gefährdet. Eine schönere Beschreibung der Perversität des heutigen Geldsystems kann man sich kaum wünschen. Herr Weidmann, vielen Dank für diese Klarstellung!

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Bericht Jahrestagung 2017 "Geld. Macht. Ungleich."

Bericht Jahrestagung 2017 "Geld. Macht. Ungleich."

„Geld.Macht.Ungleich – Spaltet die Geldordnung unsere Gesellschaft?“ war am 11./12. Nov. 2017 das Thema unserer diesjährigen Jahrestagung im Frankfurter Ka Eins, die traditionell im herbstlichen November an Geldsystem und Geldreform Interessierte zu uns führt. In diesem Jahr zum 6. Mal und bereits zum 3. Mal in Frankfurt mit gut 70 Teilnehmenden (Flyer hier).
Wir wollten das Thema Geld und Ungleichheit einmal nicht – wie es alle anderen machen – von der Verteilungsseite, sondern eben bereits von der Entstehungsseite her unter die Lupe nehmen: Ob und ggf. inwieweit ist schon die Konstruktion des bestehenden Geldsystems ursächlich für Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen? Liegt z.B. ein Problem darin, dass typischerweise Kredit nur gegen Sicherheiten gewährt wird, also dem, der bereits über Vermögen verfügt? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der überproportionalen Zunahme der Geldmenge und der immer grösser werdenden Kluft zwischen Arm und Reich?

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Die Bilanzen der Zentralbanken sind veraltet

Claus Köhler, Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank von 1974 bis 1990, schrieb schon im Jahr 1962 folgendes: "Banknoten sind ein abstraktes Zahlungsmittel. Zwar stehen sie auf der Passivseite der Bilanz der Zentralbanken und bilden damit eine Verbindlichkeit der Notenbank, jedoch schulden die Zentralbanken tatsächlich nichts. Wer einer Zentralbank einer von ihr emittierte Note vorlegt, erhält die Note gewechselt." (1) 

Der Grund dafür ist historisch: Früher waren Banknoten mit Gold gedeckt. Diese Deckung ist allerdings schon lange aufgehoben. Wir meinen dazu: Die Verbuchung von neuem Zentralbankgeld als Verbindlichkeit ist deshalb heute eine unrealistische Fiktion und muss geändert werden. Das betrifft nicht nur Banknoten, sondern auch die unbaren Zentralbankreserven, mit denen die Zentralbanken zum Beispiel ihre riesigen "Quantitative-Easing"-Programme finanzieren. 

Auch Zentralbanken sollten Geld als Aktivum verbuchen, genauso wie sie es heute schon bei Münzen machen. Dann wären ihre Aktivitäten transparenter und besser kontrollierbar. 

Klaus Karwat

(1) Quelle: Das Buch "Geldwirtschaft" von Claus Köhler, S.7. Einen Auszug des Buches, in dem auch die Bilanzierung von Münzen als Aktivum korrekt beschrieben wird, finden Sie hier.

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Können Banken "umsonst" einkaufen gehen ?

Dass die Banken selbst Geld über Kredite schöpfen können und dafür keine vorher eingezahlten Spareinlagen brauchen, ist mittlerweile durch Publikationen der Deutschen Bundesbank bestätigt. Der Autor Horst Seiffert,  der unter anderem das Buch "Geldschöpfung - die verborgene Macht der Banken" publiziert hat, weist darauf hin, dass Banken aber auch für den Eigenbedarf Geld schöpfen können und auch dafür keine vorher erwirtschafteten Gewinne brauchen. Die Bilanzierung, wie sie für normale Wirtschaftsunternehmen angewendet wird, vermittelt laut Seiffert für geldschöpfende Banken ein grundlegend falsches Bild. Vielmehr neutralisieren sich Erträge und Verluste der Banken, wenn verschiedene Banken bei ihrer Geldschöpfung bzw. Geldvernichtung im Gleichschritt vorgehen: Dann gleichen sich die Forderungen der Banken untereinander weitgehend aus und alle Banken profitieren davon. So eröffne die derzeitige Bilanzierungspraxis laut Seiffert gerade großen Banken bzw. Bankengruppen weite Spielräume für Vorteilsnahme und Machtmissbrauch durch Geldschöpfung. Lesen Sie den Beitrag von Horst Seiffert hier, seine Webseite finden Sie hier.

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Der Börsencrash steht bevor: Was man nicht tun sollte.

Artikel von Hans Scharpf, Erstveröffentlichung auf www.geldhahn-zu.de

Augen zu und durch?

„Augen zu und durch“, so lautet die Titelüberschrift eines Artikels von Anne Seith im letzten Spiegel (DER SPIEGEL 44/2017). Thema des Artikels ist das permanente Steigen der Aktienkurse in den letzten Jahren. 
Am Schluss des Artikels wird der Verbraucherschützer Niels Nauhauser, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, zitiert.
Er rät dazu, Geld in Aktien anzulegen, als Mittel einer langfristigen Altersvorsorge und empfiehlt ETFs (Exchange Traded Fund – börsengehandelter Indexfond https://www.justetf.com/de/academy/was-sind-etfs.html).

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Deutsche Bank befürchtet eine baldige neue Finanzkrise

In einem Bericht (auf Englisch) mit dem Titel "Long-Term-Asset-Return-Study: The next financial crisis" vom September 2017 beschreibt die Deutsche Bank die Krisenanfälligkeit des Geldsystems, das nach der Abkehr von der Goldbindung 1971 entstanden ist und uns noch heute regiert:

We think the final break with precious metal currency systems from the early 1970s (after centuries of adhering to such regimes) and to a fiat currency world has encouraged budget deficits, rising debts, huge credit creation, ultra loose monetary policy, global build-up of imbalances, financial deregulation and more unstable markets (aus dem executive summary am Anfang der Studie).

Interessanterweise beklagt die Deutsche Bank also auch die übermäßige Geldschöpfung (huge credit creation) und die zu hohe Verschuldung (rising debts). Anschließend wagt die Deutsche Bank eine beunruhigende Prognose:

So we’re quite confident that there will likely be another financial crisis/shock pretty soon with their frequency continuing to be high until we create a more stable global financial framework.

Da würde sich doch das Vollgeldsystem als neues "financial framework" in der "fiat currency world" anbieten! Die Geldschöpfung wäre endlich unter Kontrolle und die enge Verzahnung von Verschuldung und Geldschöpfung gestoppt!

Weitere Kommentare zu dem Bericht finden sich etwa beim Economist, bei CNBC oder den Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

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