Elsa Egerer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Leipzig und Mitglied im Netzwerk für Plurale Ökonomik
"Geld ist nicht neutral. Unser heutiges Geldsystem hat sowohl Auswirkungen auf die Verteilung des ökonomischen Kuchens als auch auf seine Größe. Momentan sind wir von einem instabilen Geld- und Finanzsystem abhängig. Aber nicht nur das: Über das Geldsystem wird fortwährend umverteilt – tendenziell von unten nach oben. Dabei bleibt Geld eine gesellschaftliche Institution und damit veränderbar. Wenn wir mit den Gegebenheiten des Geld- und Finanzmarktes unzufrieden sind, sollten wir darüber sprechen, wie wir sie verändern können. Ich bin Mitglied bei der Monetative, weil hier konkret über Alternativen nachgedacht wird." 

Christian Felber, 
Publizist, Entwickler der Gemeinwohl-Ökonomie

"Geld sollte zu einem öffentlichen Gut werden. Das bedeutet an erster Stelle, dass die Spielregeln der Geldordnung demokratisch beschlossen werden. Ich schlage die Abhaltung kommunaler Geldkonvente vor, in denen alle Bürgerinnen und Bürger die Spielregeln mitbestimmen können, sodass Geld dem guten Leben und dem Gemeinwohl dient."

Gerhard Hein,
Amtsrat a.D., Hamburg

"Vollgeld sehe ich ähnlich wie die nachwachsende Ressource (Weidegras) auf einer Allmende (z.B. Almwiese). Jene befindet sich im gemeinsamen, also öffentlichen Eigentum der Dorfbewohner undwird von ihnen zweck- und bedarfsorientiert nach den zwischen ihnen vereinbarten Regeln genutzt. Nach diesem grundlegenden Muster könnte auch eine SOZIALALLMENDE als Teil der Notenbank bzw. Monetative funktionieren. Sie dient ausschließlich der transparentenGeldschöpfung zur Finanzierung der Gemeinwohlaufgaben von Staat und Kommunen."

Christopher Klein & Jens Helbig,
Autoren und Betreiber von
 www.geldsystem-verstehen.de
"Unser jetziges, ungerechtes und destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Genau dieses Hamsterrad führt paradoxerweise zu immer mehr Wirtschaftswachstum. Die Vollgeldreform setzt dieser Entwicklung einen sinnvollen Lösungsansatz entgegen."

Marc Friedrich und Matthias Weik, Bestsellerautoren, Honorarberater und Querdenker
"Unser aktuelles, falsch gestricktes Geldsystem kreiert eine Finanzmarktblase und Krise nach der anderen und ist unfähig den Wohlstand fair und gerecht zu verteilen. Es ist zum Scheitern verurteilt!
Mit der nächsten großen Krise, die definitiv kommen wird, wird ein neues Geldsystem benötigt werden. Wir sehen ein gedecktes Vollgeldsystem als sinnvoll an. Die Zeit ist reif."

Kathrin Latsch,
Journalistin, Autorin u
nd Geschäftsführerin von MONNETA
"Wussten Sie schon, dass über 90% unseres Geldes von kommerziellen Banken per Kredit geschöpft wird, und dass über die allermeisten Kreditanträge nur nach Profiterwartung entschieden wird? Und warum unterliegt etwas so Wichtiges wie unser Geldsystem keiner demokratischen Kontrolle? Das darf nicht so bleiben, denn das Geld sollte den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Um eine Umkehr zu erreichen, unternimmt die Monetative richtige Schritte und bietet eine umsetzbare Alternative an." 

Dr. Thomas Mayer, Gründer Flossbach Research Institut, ehemals Chefvolkswirt Deutsche Bank
„Wegen der Krisenanfälligkeit unseres über die Kreditvergabe der Banken geschaffenen privaten Schuldgelds ist die Marktwirtschaft selbst ins Gerede gekommen und wird von populistischen Politikern bedroht. Vollgeld versucht, das Problem an der Wurzel zu packen und kann helfen, unsere marktwirtschaftliche Ordnung vor den Befürwortern der zentral gelenkten Planwirtschaft zu schützen. Ich bin deshalb ein Weggefährte der Vollgeldreform. Als danach folgender Schritt sollte allerdings die Privatisierung des Geldes stehen, denn nur dadurch können wir den staatlichen Leviathan nachhaltig eindämmen.“

Dr. Christopher Mensching, Rechtsanwalt in Lüneburg
„Die Vollgeldreform wäre ein maßgeblicher Schritt zur Verwirklichung demokratiekonformer Finanzmärkte. Sie ist zugleich notwendige (aber nicht hinreichende) Bedingung für eine gerechte Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Daher unterstütze ich den Verein Monetative e.V.“

Niko Paech, Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt, Universität Oldenburg:
"Die Vollgeldreform ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Postwachstumsökonomie. Um die ökologisch ruinöse Wachstumstumsorientierung europäischer Konsumdemokratien zu durchbrechen, ist ein anderes Geldsystem vonnöten. Dazu zählt auch, die willkürliche Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken zu unterbinden. Denn die unkontrollierbare Vergabe beliebig vieler und hoher Kredite zählt zu den Treibern jener Investitionsdynamik, die permanentes Wachstum auch dann erzeugt, wenn dieses nicht der Befriedigung zuvor artikulierter Bedürfnisse, sondern allein der Profitmaximierung dient. Das Recht auf Geldschöpfung darf nur bei der Zentralbank liegen."

Prof. Dr. Rainer Lenz, Vorstand bei FinanceWatch
"Die ungezügelte Giralgeldschöpfung der Banken ist das grundlegende Übel unserer heutigen Geldwirtschaft und ursächlich für viele Finanzkrisen. Banken können quasi aus dem Nichts neues Geld zu ihrem privaten Vorteil kreieren. Es ist längst überfällig, dass die Geldschöpfung wieder zu einer hoheitlichen Aufgabe wird und allein staatlichen Institutionen vorbehalten ist. Geldschöpfung ist ein gesellschaftliches Privileg. Insofern unterstützte ich die Monetative!"

Christian Schantz, Musiker
"Geld regiert unseren Alltag. Wir alle sind von der Höhe der Zahlen unseres Girokontos, die wir online oder auf unseren Kontoauszügen ablesen können, abhängig. Leider sind es aber private Banken, die diese Zahlen erschaffen und löschen können. Diese Banken sind nicht dem Gemeinwohl verpflichtet, sondern ihren eigenen Profitinteressen. Daher landet das meiste Geld in Spekulationsblasen und nicht in der Realwirtschaft. Mit der Vollgeldreform würde den Banken die Macht über die Geldschöpfung entzogen und einer öffentlichen Institution übertragen. Eine solche Reform sehe ich als Vorraussetzung für eine Politik, die nicht mehr durch den Einfluss einiger Großbanken bestimmt wird, sondern durch die Mehrheit der Bevölkerung." - Homepage

Hans Scharpf, Rechtsanwalt
"Die Vollgeldreform beabsichtigt aus meiner juristischen Sicht die Wiederherstellung des im Grundgesetz und im EU-Recht verankerten Primats der staatlichen Geldschöpfung gegenüber der außer staatlicher Kontrolle geratenen Geldschöpfung durch die Bankenbranche. Sie dient also - rechtlich betrachtet - der Wiederherstellung demokratisch-rechtsstaatlicher Zustände, ist also ein "Muss" für jeden Politiker und auch Beamten, der die Grundsätze von Art. 20 GG noch ernst nimmt."