Was die Aktion "Schuldenstreik" von RA Hans Scharpf bedeutet

Der Frankfurter Rechtsanwalt Hans Scharpf betreibt seit Jahren die Aktion "Schuldenstreik". Dies ist keine totale Zahlungsverweigerung von Schulden, wie ihm manchmal unterstellt wird. Vielmehr zielt sie darauf ab, durch Auskunftsrecht und Vertragsanpassung ein faires Verhältnis zwischen geldschöpfenden Banken und Kreditnehmern zu erreichen:

"Die Aktion Schuldenstreik zielt darauf ab, mit vorwiegend rechtlichen Argumenten diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und das krasse Missverhältnis zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer, welches einer mittelalterlichen Knechtschaft ähnelt, aufzulösen und zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe umzugestalten."

Um den Missbrauch der Geldschöpfungskompetenz der Banken zu unterbinden, muss die Justiz erstmal verstehen, wie das Finanzsystem genau funktioniert. Auch dies will Hans Scharpf mit seiner Aktion erreichen. Lesen Sie seine zusammenfassende Erläuterung zum "Schuldenstreik" hier

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.