Vollgeld ist nicht gleich "Monetarismus"

Immer wieder wird behauptet, die Befürworter von Vollgeld seien Anhänger des längst gescheiterten Monetarismus, die über eine Verknappung der Geldmenge eine sozial repressive Politik verwirktlichen wollen. Dass gerade "linke" Kräfte uns solches unterstellen und damit das unsoziale Geldschöpfungsprivileg der Banken verteidigen, verwundert uns. Lesen Sie unsere Antwort hier

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.