Unsere Antwort auf Frau Wagenknechts Bedenken zu Vollgeld

Die Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sarah Wagenknecht, hat in ihrem Buch "Reichtum ohne Gier" als erste prominente Politikerin Vollgeld als "Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet. Das begrüßen wir. Allerdings äußert sie noch einige inhaltliche Bedenken. Wir haben ihr deshalb einen Brief geschrieben, in dem wir die von ihr angesprochenen Kritik-Punkte diskutieren und einen weiteren Meinungsaustausch anregen.

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.