"Unkonventionelle" Geldpolitik der EZB macht Reiche reicher und Arme ärmer

Der Leizpiger Wirtschaftsprofessor Gunther Schnabl beschreibt die Umverteilungseffekte de EZB-Politik zugunsten privilegierter Einkommensschichten in folgendem wissenschaftlichen Beitrag. Hauptgrund dafür sei, dass das zusätzliche Geld, das derzeit von den Zentralbanken geschöpft wird, von den Geschäftsbanken in die Finanzmärkte statt in die Gütermärkte geleitet wird.

 

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.