Geld: Der große Aberglaube der modernen Welt

Früher gab es die Theorien über die flache Erde, den Tanz ums Goldene Kalb und den Ablasshandel, um vor dem Fegefeuer bewahrt zu werden. Heute haben wir einen anderen Mythos: „Der große Irrtum dieser Welt ist das Geld, wie es heute geschaffen und verwendet wird....“: Das schreibt der Schweizer Autor und Publizist Christoph Pfluger in seinem neuen Buch "Das nächste Geld: Die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden können". Das Fatale dabei ist, dass uns laut Pfluger selbst die Wirtschaftswissenschaft wenig behilflich dabei ist, diesen Mythos aufzuklären: "„Die wissenschaftliche Nationalökonomie des Mainstream macht sich über Geld so wenig Gedanken wie der Fisch über das Wasser, in dem er schwimmt. Es ist einfach da. Aber das ist ein Irrtum – es wird gemacht. Und die Gesetze seiner Herstellung sind auch die Gesetze seiner Verwendung“. Auch deswegen wird das Geldsystem selbst von Experten nicht verstanden, und auch deswegen befürchtet Pfluger in absehbarer Zeit eine Implosion unseres Geldsystems. Er macht in seinem Buch deswegen Mut zu grundlegenden Reformen, z.B. einer Vollgeldreform, aber zu auch Komplementär-Währungen und alternativen Tauschsystemen. Lesen Sie eine Rezension zu seinem Buch hier, das Buch kann hier bestellt werden.

Klaus Karwat

 

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.