Die Schweizer werden über eine Vollgeldreform abstimmen!

Die Schweizer Vollgeld-Initiative hat über 100.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt. Damit kommt es in einem der nächsten Jahre zu einer Volksabstimmung über eine Vollgeldreform in der Schweiz, wie die Initiative in einer Presseerklärung mitteilt. Das ist nicht nur für die Schweiz von Bedeutung, sondern wird die Debatte über das derzeitige antiquierte und krisenanfällige Geldsystem in ganz Europa beleben. Bisher kam es schon in England und in Holland zu parlamentarischen Debatten über das Geldsystem, und in Island wurde ein Untersuchungskommission eingesetzt, die klären soll, wer auf welche Art und Weise Geld erzeugen und in Umlauf bringen darf. Wir gehen davon aus, dass der Erfolg der Schweizer Initiative auch neue Impulse für die Vollgeld-Debatte in Deutschland geben wird. Klaus Karwat

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.