World Social Forum - 10. & 11. August 2016 in Montreal

Dieser Bericht beschreibt die Erlebnisse und Eindrücke, die ich, Manuel Klein, auf dem World Social Forum in Montreal gesammelt habe. Joseph Pilon, ein in Montreal ansässiger Kanadier, hat auf eigene Faust Zeitslots und Räume in der University de Quebec e Montreal für Mitglieder der Dachorganisation "International Movement for monetary reforms" (IMMR) organisiert. Somit konnten Manfred Freund (Positive Money, Spanien), Ann Emmet und Herb Wiseman (Comer, Kanada) und ich (Monetative) am 10.08. Vorträge über den Aufbau des heutigen Geldsystems, des Vollgeldsystems als Alternative und den Gerichtsprozess Comers gegen die Bank of Canada (Zentralbank Kanadas) halten und am darauffolgenden Tag über Möglichkeiten diskutieren, wie man gemeinsam strategisch im Namen des IMMRs vorgehen könnte, um Geldreformen voranzubringen.

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Die Universität UCAM (University de Quebec e Montreal) war der Austragungsort des diesjährigen World Social Forums. Zum ersten Mal in seiner dreizehnjährigen Geschichte tagte das Forum in einem westlichen Industriestaat, nachdem es bisher immer in Drittweltstaaten stattgefunden hat. Am 10. August fanden insgesamt drei Veranstaltungen im Namen des IMMRs statt, die aus Vorträgen von Manfred Freund, Ann Emmet und Herb Wiseman und mir bestanden. Herb Wiseman (comer) moderierte die Veranstaltungen und führte in das Thema Geld und Geldsystem ein, Manfred Freund (Dinero Positivo) stellte die Geschichte und den Aufbau des heutigen Geldsystems dar,  Ann Emmet stellte die Geschichte der kanadischen Zentralbank dar, sprach über den Rechtsstreit zwischen dem Verein comer und der Bank of Canada und zeigte Videos aus einer öffentlichen Veranstaltung von Comer und dem Rechtsanwalt Rocco Galati, der die Klage gegen die Bank of Canada führt (unten als Video angeführt). Ich habe eine Präsentation über das heutigen Geldsystem mit seinen zwei getrennten Geldkreisläufen gehalten, die resultierenden Probleme aufgezeigt und im Folgenden das Vollgeldsystem und seine Implikationen dargestellt. Die anwesenden Zuhörer stellten interessante Fragen und ich habe gemerkt, dass viele neue Erkenntnisse bzgl. des Geldsystems und seinen Implikationen und Problemen erlangt haben. Besonders interessant waren die Darstellungen und Erzählungen von Ann Emmet von comer über die Bank of Canada über die ich nun berichten möchte:

https://www.fraserinstitute.org/blogs/a-really-quick-history-of-canada-s-federal-debt

https://www.fraserinstitute.org/blogs/a-really-quick-history-of-canada-s-federal-debt

http://www.michaeljournal.org/images/debtcan.jpg

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Die Bank of Canada wurde Mitte der 30er Jahre nur gegründet um dem Staat und den Gemeinden zinslose Kredite bereitzustellen. Bis zu 30% der Ausgaben des Staates durften im Zeitraum vom 1938 bis 1974 von der Zentralbank durch Geldschöpfung finanziert werden. Die kanadische Regierung finanzierte dadurch zum Beispiel ihre Aktivitäten im zweiten Weltkrieg oder den transnational Highway und -Railway. Die Staatsverschuldung blieb über diese 4 Jahrzehnte erstaunlich niedrig und weitgehend stabil. Ann Emmet beschrieb ihre Zeit als Highschool-Lehrerin als eine sehr erfüllte Zeit, da der Staat jegliche Ideen in der Bildung unterstützte und großzügig finanzierte. 1974 ordnete die Bank of Canada sich jedoch der Bank of international Settlement (Basel) unter, die ihr verbot den Staat zu finanzieren. Seit dem leiht sich der Staat das Geld bei privaten Geschäftsbanken, die es selber erzeugen und muss auf dieses Geld Zinsen zahlen. Die Staatsverschuldung ist dadurch stetig angestiegen. 2015 lag sie laut statista bei 91,5% des BIPs oder bei rund 630 Milliarden CAN$. Das besondere an der Situation der Bank of Canada ist, dass sie bis heute gesetzlich dazu verpflichtet ist, dem Staat zinslose Kredite bereitzustellen. Diese Aufgabe und Pflicht übt sie jedoch seit 1974 nicht mehr aus. Aus den angehängten Grafiken geht die Staatsverschuldung Kanadas über den Zeitraum von 1936 bis 1974 hervor.

Die folgenden Videos geben einen tieferen Einblick in den Prozess der kanadischen Zentralbank aus der Perspektive von Ann Emmet (comer), aber auch aus der rechtlichen Perspektive von Rocco Galati in Montreal (April 26, 2015) (Dauer ca. 2 Stunden) sowie in einem Interview im größten Nachristen-Sender Kanadas "CBC News" (Dauer 17 Minuten).
Außerdem stellt eine Kurzdokumentation den Fall der kanadischen Zentralbank aus der Sicht von Bill Abram, einem bereits verstorbenen Mitglied comers dar:
 - 25 Minuten.

Ich möchte mich für die Möglichkeit in Montreal auf dem World Social Forum sprechen zu dürfen beim Verein Monetative bedanken und glaube die internationale Zusammen-arbeit innerhalb des IMMRs durch die Präsenz in Montreal weiter gestärkt zu haben.

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Sekretariat Monetative

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

ISLAND DISKUTIERT VOLLGELD

Island hat schon bei der Bewältigung der Finanzkrise einen anderen Weg eingeschlagen als andere Länder: Banken wurden nicht gerettet, und Verantwortliche für die Krise wurden zur Rechenschaft gezogen. Am Montag 5.9.2016 hat jetzt der neue isländische Ministerpräsident Johannesson zu einer prominent besetzten Tagung über Vollgeld eingeladen. Grundlage der Tagung ist ein Bericht der Wirtschaftsprüfer der Firma KPMG, den Sie hier finden.

Die Video-Aufzeichnung der Tagung finden sie hier. Es sprechen:
- ab 0:16h: Der Vertreter des Ministerpräsidenten,
- ab 0:19h: Sigurvin Sigurjónsson von KPMG erläutert seinen Bericht,
- ab 0:37h: Mar Gudmundsson, Präsident der isländischen Zentralbank,
- ab 1:05h: Martin Wolf, Chefkommentator der Zeitung Financial Times, 
- ab 1:45h: Beginn der Podiumsdiskussion.

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Unsere Antwort auf Frau Wagenknechts Bedenken zu Vollgeld

Die Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sarah Wagenknecht, hat in ihrem Buch "Reichtum ohne Gier" als erste prominente Politikerin Vollgeld als "Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet. Das begrüßen wir. Allerdings äußert sie noch einige inhaltliche Bedenken. Wir haben ihr deshalb einen Brief geschrieben, in dem wir die von ihr angesprochenen Kritik-Punkte diskutieren und einen weiteren Meinungsaustausch anregen.

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Die "Bundesbanker" haben bereits Vollgeld-Konten

Wer bei der Bundesbank arbeitet, hat einen interessanten Job und nebenbei ein ganz besonderes Privileg: Ein Konto bei der Bundesbank, also bei der Zentralbank. Auf diesem Konto hat er digitales Geld, was den gleichen Status hat wie Bargeld. Das nennen wir Vollgeld und fordern es für uns alle, lesen sie hier.

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Die Schuldenkrise lähmt unsere Gesellschaft: Vollgeld könnte das Problem lösen!

Die derzeitige Zentralbankpolitik erleichtert die Aufnahme von neuen Schulden und schiebt die Schuldenkrise in die Zukunft. Das gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, meint unser österreichisches Mitglied Dr.Raimund Dietz. Denn die Angst, den eingegangenen Verpflichtungen nicht nachkommen bzw. die eigenen Forderungen nicht realisieren zu können, steigt mit der Höhe des Schuldenbergs. Abhilfe bietet da die Umstellung auf ein Vollgeldsystem, meint der Autor in seinem Beitrag "Monetative- Korrektur einer fundamentalen Fehlentwicklung"

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Absurditäten der EZB-Politik

Die EZB-Politik ist kontraproduktiv und sie benachteiligt kleinere Banken, weil diese höhere Überschussreserven vorhalten müssen. Dies und andere Merkwürdigkeiten beschreibt Monetative-Mitglied Markus Müller hier.

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Die Abschaffung des Bargelds und seine Folgen

So heißt das neue Buch des Wissenschaftsredakteurs Dr.Norbert Häring von der Zeitung "Handelsblatt". Ein unbedingt lesenswertes Buch, das unser Geldsystem, seine großen Gefahren und die dort agierenden Personen anschaulich erklärt, aber auch seinen persönlichen Widerstand gegen die Abschaffung des Bargelds schildert. Ein Widerstand, zu dem er uns in diesem Buch alle ermutigt, bevor uns die "Anti-Bargeld-Connection" beherrscht und lückenlos überwacht. Lesen Sie die Rezension von Klaus Karwat hier

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Neues Buch "Wer regiert das Geld"

Der Journalist Paul Schreyer hat einen gut verständlichen Beitrag zum Verständnis unseres Geldsystems geschrieben. Da die große Mehrheit immer noch meint, nur Zentralbanken würden Geld schöpfen, kann es von solchen Büchern nicht genug geben. Denn nur, wenn das jetzige System in seiner ganzen Absurdität vonvielen Menschen richtig verstanden wird, gibt es die Aussicht auf eine grundlegende Reform. Lesen Sie eine kurze Besprechung des Buches hier

Klaus Karwat

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Nur Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Deswegen: Abschaffen GEHT GAR NICHT!

Derzeit wird mal wieder laut über die Abschaffung von Bargeld nachgedacht. Das GEHT GAR NICHT, denn Bargeld ist derzeit unser einziges gesetzliches Zahlungsmittel. Soll es nur noch von Banken nach deren eigenem Ermessen produziertes Privatgeld geben? Lesen Sie den Beitrag unseres Mitglieds Eberhard Gamm hier

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Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Es erzeugt überschießend Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die Überschuldung vieler Beteiligter, nicht zuletzt die des Staates und der Banken selbst. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für Geldschöpfung in öffentliche Hand 1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank 2. die Beendigung der Giralgeldschöpfung der Banken 3. die Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Offener Brief an Finanzminister Schäuble zur Europäischen Einlagenversicherung

In einem offenen Brief kritisiert unser Mitglied Eberhard Gamm die geplante Europäische Einlagenversicherung und auch Eigenkapitalvorschriften für Banken als unzureichend. Vielmehr müsse das Problem an der Wurzel angepackt werden: An der unklaren rechtlichen Stellung des Buch-/Giralgelds, das selbst zu gesetztlichem Zahlungsmittel erklärt werden müsste. Dann wäre eine Einlagenversicherung für laufende Konten überflüssig. Lesen sie den Brief hier

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Sekretariat Monetative

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Die Schweizer werden über eine Vollgeldreform abstimmen!

Die Schweizer Vollgeld-Initiative hat über 100.000 beglaubigte Unterschriften gesammelt. Damit kommt es in einem der nächsten Jahre zu einer Volksabstimmung über eine Vollgeldreform in der Schweiz, wie die Initiative in einer Presseerklärung mitteilt. Das ist nicht nur für die Schweiz von Bedeutung, sondern wird die Debatte über das derzeitige antiquierte und krisenanfällige Geldsystem in ganz Europa beleben. Bisher kam es schon in England und in Holland zu parlamentarischen Debatten über das Geldsystem, und in Island wurde ein Untersuchungskommission eingesetzt, die klären soll, wer auf welche Art und Weise Geld erzeugen und in Umlauf bringen darf. Wir gehen davon aus, dass der Erfolg der Schweizer Initiative auch neue Impulse für die Vollgeld-Debatte in Deutschland geben wird. Klaus Karwat

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Geld: Der große Aberglaube der modernen Welt

Früher gab es die Theorien über die flache Erde, den Tanz ums Goldene Kalb und den Ablasshandel, um vor dem Fegefeuer bewahrt zu werden. Heute haben wir einen anderen Mythos: „Der große Irrtum dieser Welt ist das Geld, wie es heute geschaffen und verwendet wird....“: Das schreibt der Schweizer Autor und Publizist Christoph Pfluger in seinem neuen Buch "Das nächste Geld: Die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden können". Das Fatale dabei ist, dass uns laut Pfluger selbst die Wirtschaftswissenschaft wenig behilflich dabei ist, diesen Mythos aufzuklären: "„Die wissenschaftliche Nationalökonomie des Mainstream macht sich über Geld so wenig Gedanken wie der Fisch über das Wasser, in dem er schwimmt. Es ist einfach da. Aber das ist ein Irrtum – es wird gemacht. Und die Gesetze seiner Herstellung sind auch die Gesetze seiner Verwendung“. Auch deswegen wird das Geldsystem selbst von Experten nicht verstanden, und auch deswegen befürchtet Pfluger in absehbarer Zeit eine Implosion unseres Geldsystems. Er macht in seinem Buch deswegen Mut zu grundlegenden Reformen, z.B. einer Vollgeldreform, aber zu auch Komplementär-Währungen und alternativen Tauschsystemen. Lesen Sie eine Rezension zu seinem Buch hier, das Buch kann hier bestellt werden.

Klaus Karwat

 

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Finanzminister Schäuble versteht nicht, was eine Bank ist

Finanzminister Schäuble wird in der Berliner Zeitung vom 17.7.2015 mit folgender Aussage zitiert: "Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das." So denken leider noch viele in verantwortlichen Positionen. Auch wurde und wird das nach wie vor an vielen volkswirtschaftlichen Fakultäten so gelehrt. Wie es wirklich ist, lässt sich bei der Bundesbank in einem Schülerbuch für Gymnasien bei der Erklärung der Geldschöpfung nachlesen: “In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto als Sichteinlage gut. [...] Es ist Buchgeld entstanden oder es wurden 1.000 Euro Buchgeld geschaffen: Die Buchgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang.” (Schülerbuch Geld- und Geldpolitik, S.68). Banken sind also keine reinen Finanzintermediäre, sondern schöpfen/produzieren/emittieren  mit kreativen Buchungen selbst das gesamte Buch- oder Giralgeld, was wir als elektronische Guthaben auf unseren Girokonten haben.  Das widerspricht zwar unser eigenen Auffassung von Geld, was auch nicht verwunderlich ist: Denn wir selbst können ja kein Geld produzieren. Die Banken aber dürfen das, und die Politiker tolerieren das. Oder sie wissen es nicht einmal, wie Herr Schäuble. Wenn jemand politische Verhandlungen über komplizierte Finanzfragen führt, der die Entstehung unseres Geldes und die Rolle der Banken dabei offensichtlich nicht verstanden hat, dann wird er den Karren ganz tief in den Graben fahren. So tragisch einfach ist das!

Klaus Karwat

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Fünf Billionen € zur Entschuldung Europas durch Vollgeldreform

Europa ist derzeit durch die Schuldenkrise Griechenlands politisch gelähmt. Leider wird nicht über grundlegende Änderungen in unserem Geld- und Finanzsystem diskutiert. Dabei würde die Umstellung auf ein Vollgeldsystem mit ausschließlich öffentlicher Geldschöpfung das europäische Schuldenproblem lösen. Lesen Sie unsere Erklärung dazu hier

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Was unterscheidet Banken grundlegend von allen anderen Unternehmen?

Der englische Bankenprofessor Richard Werner, Mitglied des Monetative-Beirats, beschreibt in einem wissenschaftlichen Beitrag, was Banken von anderen Unternehmen und auch anderen Finanzfirmen unterscheidet: Sie sind die einzigen, die ihre Schulden in Geld transformieren dürfen und so nicht aus ihrem Vermögen begleichen müssen. Seine brillante Analyse (auf englisch) des kleinen, aber entscheidenden Unterschieds finden Sie hier

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Schweizer Vollgeld-Initiative bittet um Unterstützung

Die Schweizer Vollgeldinitiative hat im Juni 2014 mit der Sammlung von Unterschriften für ein Volksbegehren begonnen. Jetzt geht es in den Endspurt: Bisher 8.6. sind 69.401 Unterschriften gesammelt, bis 3.12. 2015 müssen es 100.000 sein, damit das Schweizer Volk dann über die Einführung eines Vollgeldsystems abstimmen kann. Die Debatte über eine Reform des Geldsystems würde dann sicher auch auf Deutschland und andere europäische Länder übergreifen. Die Schweizer bitten in einem Brandbrief jetzt auch deutsche Anhänger des Vollgeldsystems um Unterstützung. Die kann entweder finanziell durch eine Spende direkt in die Schweiz (siehe Brandbrief) oder eine Spende auf das Konto von Monetative e.V. in Deutschland (bitte mit Hinweis "Vollgeldinitiative Schweiz", für Deutsche auch steuerlich absetzbar), wir leiten Ihre Spende dann in die Schweiz weiter. Oder Sie melden Sich bei der Vollgeldinitiative Schweiz und fahren selbst in die Schweiz und unterstützen durch Sammeln von Unterschriften, für Kost und Logis sorgen dann Schweizer Gastgeber.

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Der neue Prachtbau der EZB steht auf altersschwachem Fundament

Letzte Woche wurde der neue EZB-Turm in Frankfurt eingeweiht. Sieht prächtig aus, steht aber auf altersschwachem Fundament, da in der EZB-Satzung nur von veraltetem Bargeld die Rede ist, nicht aber von modernem elektronischem Giralgeld. Lesen Sie den Kommentar dazu von Klaus Karwat.

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Europa (und Griechenland) könnte durch eine Geldreform entschuldet werden

Michael Schemmann, Bankkaufmann, Wirtschaftsprüfer, Prof.für Rechungswesen und Finanzen und Mitglied des wiss. Beirats Monetative e.V. schlägt vor, Staatsanleihen mit Zentralbankkgeld anzukaufen und gleichzeitig die Mindestreservevorschriften für Banken zu erhöhen. Genauso hat es der berühmte amerikanische Ökonom Iriving Fisher schon 1935 vorgeschlagen. So wäre die europäische Staatsschuldenkrise laut Schemmann mit einem Schlag gelöst. Lesen Sie (auf englisch) seinen Brief an den griechischen Finanzminister Varoufakis   und seinen Brief an die EZB

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Banken verdienen kein Geld, sondern lassen andere für sich arbeiten

Banken und Nichtbanken verbuchen Geld unterschiedlich: Für die einen (uns "Nichtbanken") ist Geld ein Vermögenswert, für Banken hingegen lediglich eine Verbindlichkeit, die von den Banken selbst erzeugt werden kann (ausgenommen das Bargeld). Doch die Bilanzierung von Banken und Nichtbanken erweckt den Eindruck, als würden Banken Geld genauso "verdienen" wie andere Unternehmen auch. In einem Diskussionspapier stellt Monetative-Vorstandsmitglied Christian Schantz die These auf, dass Bankbilanzen die Ertragslage von Banken verfälscht darstellen, weil Banken andere bezahlen können, ohne vorher selbst etwas verdienen zu müssen. Dieses Papier werden wir in einem Monetative-Workshop am 28.2. diskutieren, näheres finden Sie unter der Rubrik workshops hier

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"Unkonventionelle" Geldpolitik der EZB macht Reiche reicher und Arme ärmer

Der Leizpiger Wirtschaftsprofessor Gunther Schnabl beschreibt die Umverteilungseffekte de EZB-Politik zugunsten privilegierter Einkommensschichten in folgendem wissenschaftlichen Beitrag. Hauptgrund dafür sei, dass das zusätzliche Geld, das derzeit von den Zentralbanken geschöpft wird, von den Geschäftsbanken in die Finanzmärkte statt in die Gütermärkte geleitet wird.

 

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