Liebe Geldreform-Interessierte,

am Samstag, den 12. November von 12 bis 20 Uhr findet unsere nächste Monetative Jahrestagung statt, wieder in der Banken-Metropole Frankfurt/Main:

Das Geld der Zukunft - Bargeld, Digital Cash, Fintechs?

Das Bargeld, unser derzeit einziges unbeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel, wird immer mehr zurückgedrängt. Gleichzeitig werden zunehmend neue Zahlungstechniken entwickelt. Wird das Bargeld zukünftig abgeschafft? Wie werden sich technische Innovationen von Fintechs, also vor allem die "Blockchain"- oder "Distributed-Ledger"-Technologie, auf unser Geldsystem auswirken? Wird es bald auch „digitales Bargeld“ von der Zentralbank für uns alle geben? Ist das dann schon ein großer Schritt In Richtung Vollgeldreform? Welche Gefahren lauern, wenn die Entwicklung nicht politisch aktiv mitgestaltet wird?

Zu diesen und weiteren Fragen werden auf der Monetative-Jahrestagung 2016 renommierte Experten aus der Finanzwelt Vorträge halten und mit Ihnen diskutieren. Abgerundet wird das inhaltliche Programm am Abend durch ein kleines Kulturprogramm.
 

Referenten

Norbert Häring, Ökonom und Redakteur beim Handelsblatt (ehemals Redakteur bei der Börsenzeitung und FT Deutschland) Autor des Buches „Die Abschaffung des Bargeldes“ und eines viel gelesenen Blogs.

Das Thema: "Die Zukunft des Bargelds" - Gibt es internationale Bestrebungen das Bargeld abzuschaffen oder zurückzudrängen? Wer steckt dahinter? Und was haben diese Bestrebungen mit der Entwicklung hin zu einem Vollgeldsystem zu tun?

Christian Stiefmüller, langjähriger  Investmentbanker und Senior Policy Analyst bei Finance Watch. Finance Watch ist eine Lobby-Organisation auf EU-Eben, die als einzige Lobbyorganisation die Interessen der Bevölkerung in Finanzfragen vertritt.

Das Thema: "Blockchain, Distributed-Ledger-Technologie, Fintechs" - Warum wird aktuell so intensiv über die "Blockchain-Technologie nicht nur in der Finanzbranche diskutiert? Ist der entstandene Hype gerechtfertigt? Was könnte die Technologie bewirken? Welche Rolle spielt sie beim Geld der Zukunft?

Nils Purwin ist für die Consulting-Firma PPI AG tätig. Sein Beratungsschwerpunkt liegt auf der Umsetzung von regulatorischen Anforderungen und der Sicherheit im Zahlungsverkehr.

Das Thema: „Neue Zahlungsdienste als Wegbereiter für Geldreform?“ (Arbeitstitel) - Die Bank of England hat kürzlich Aufsehen erregt,  als sie ankündigte, nun auch neuen Zahlungsdienstleistern (Fintechs) Zugang zu digitalem Zentralbankgeld zu ermöglichen (wir haben in diesem Rundbrief berichtet). Fintechs sind somit im Zahlungsverkehr nicht mehr auf eine Bank angewiesen. Vorlage für diese Änderung in England ist die europäische PSD2-Richtlinie für Zahlungsdienste. Diese Richtlinie muss auch bei uns umgesetzt werden, voraussichtlich im Jahr 2017. Was hat dies für Auswirkungen auf die Banken-Landschaft? Eröffnet das die Chance für eine Reform des Geldsystems?

An der Podiumsdiskussion "Wie sieht das Geldsystem der Zukunft aus", die von Kathrin Latsch, Journalistin und Geschäftsführerin von Monneta, moderiert wird, nehmen als namhafte Experten außerdem teil:

 

Thomas Mayer, Honorarprofessor für Ökonomie an der Hochschule Witten/Herdecke, Publizist, ehemals Chefvolkswirt der Deutschen Bank, nach FAZ-Ranking einer der 30 einflussreichsten Ökonomen in Deutschland.

 

 

Joseph Huber, Begründer der Vollgeldreform, Prof. em. für Wirtschaftssoziologie in Halle, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats von Monetative e.V., Autor von zahlreichen Publikationen über Vollgeld.
 

 

Der Anmeldebeitrag beträgt 30€, unsere Mitglieder haben einen vergünstigten Beitrag von 20€, Studenten/Azubis/Bedürftige zahlen 15€.
Anmeldung erfolgt per e-mail an jahrestagung@monetative.de mit Überweisung des Teilnahmebeitrags auf unser Konto:
Monetative e.V.
IBAN: DE86430609671137080800
BIC:GENODEM1GLS (GLS Bank)
Sie erhalten bei Eingang des Beitrags eine Teilnahmebestätigung.
 

Im Flyer zur Jahrestagung finden Sie alle Infos zum Programm, Anmeldung und Ort. Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Dies erleichtert auch die Planungen für uns. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Flyer auch in Ihren Kreisen und Netzwerken verbreiten, damit wir möglichst viele Leute erreichen.