Einführung in die Vollgeldreformidee

Joseph Huber: Monetäre Modernisierung (2014/2010)

In dieser umfassenden Einführung werden zunächst die Funktionsweise des heutigen Geldsystems und die Funktionsprobleme des bestehenden Giralgeldregimes erörtert, bevor das Vollgeldkonzept vor- und seine diversen Vorteile gegenüber dem Status Quo dargestellt werden: Krisenfestigkeit, weitgehende Beseitigung der Staatsschulden, exakte Steuerbarkeit der Geldmenge, Geldschöpfungsgewinn für den Staat usw. Eine Abrundung erfolgt durch die Diskussion Geldreform-unabhängiger, aber gleichwohl notwendiger Regulierungsmassnahmen der Finanzmärkte.

 

Thomas Mayer & Roman Huber: Vollgeld – Das Geldsystem der Zukunft (2014)

Das Buch versteht sich als "Plädoyer für das Vollgeld", das sehr bewusst in einer einfachen und allgemeinverständlichen Sprache gehalten ist und sich ausdrücklich auch an Nicht-Fachleute wendet. Eine gut lesbare Einführung in die Vollgeld-Welt.

 

 

Andrew Jackson & Ben Dyson: Modernising Money (2012)

 

 

 

 

 

Verein Monetäre Modernisierung: Die Vollgeld-Reform (2012)

Diese kurze Einführung wurde anlässlich der Gründung der Schweizer Schwesterorganisation MoMo (Monetäre Modernisierung) in 2012 herausgegeben und enthält Beiträge der Ökonomen Joseph Huber und Hans Christoph Binswanger sowie des Juristen und Rechtstheoretikers  Philippe Mastronardi. Die knapp 80 Seiten eignen sich gut für einen schnellen Überblick.

 

 

Joseph Huber & James Robertson: Geldschöpfung in öffentlicher Hand (2008)

Buchbesprechung in der Zeitschrift für Sozialökonomie

 

 

 

Irving Fisher: 100% Geld (2007)

Einer der berühmtesten Ökonomen überhaupt schreibt 1935 unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise ein Buch, das nicht nur deshalb, weil es sein letztes ist, als sein Vermächtnis bezeichnet werden kann. Er macht sich tiefe Gedanken über die Kreditgeldschöpfung und die Rolle der Geschäftsbanken und kommt zu dem Schluss, dass das Problem darin besteht, dass der Staat allenfalls vermeintlich, nicht aber realiter das alleinige Recht auf Schaffung und Schöpfung des öffentlichen Gutes Geld hat. Das wichtige Buch blieb (deshalb?) weitgehend unbekannt und wurde erst 2007 von Klaus Karwat ins Deutsche übertragen.

Buchbesprechung in der Zeitschrift für Sozialökonomie


Kritik am Geld- und Finanzsystem

Helge Peukert: Das Moneyfest (2015/2013)

Buchbesprechung in der Zeitschrift für Sozialökonomie

 

 

 

 

 

Helge Peukert: Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise (2013/2010)

Eine umfassende Untersuchung mit Darstellung der verschiedenen ökonomischen Paradigmen und auch der aktuellen Lösungsvorschläge

 

 

 

 

Horst Seiffert: Geldschöpfung – Die verborgene Macht der Banken (2014/2012)

Nach Horst Seiffert schöpfen die Banken Geld nicht nur über Kredit und Investment, sondern auch z.B. zur Zahlung ihrer Beschäftigten. Die übliche Bilanzierung verschleiert die wirkliche Gewinnsituation der Banken, meint Seiffert. Das Buch eröffnet eine neue Sicht auf die Bankenwelt.

 

 

 Bernd Senf: Der Nebel um das Geld (2014/1996)

 

 

 

 

 

Raimund Brichta: Die Wahrheit über das Geld (2013)

 


 

 

 

 

Matthias Weik & Marc Friedrich: Der größte Raubzug der Geschichte (2013/2012)

 

 

 

 

 

Matthias Weik & Marc Friedrich: Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen (2016)

 

 

 

 

 

Christoph Pfluger: Das nächste Geld – Die zehn Fallgruben des Geldsystems und wie wir sie überwinden (2015)

Hervorragende Einführung in die Geldthematik mit Breite und Tiefe. Im Buch wird die historische Entwicklung und Bedeutung des Geldsystems dargestellt, werden die verschiedenen Probleme des gegenwärtigen Geldsystems analysiert und Reformmöglichkeiten, unter anderem die Vollgeldreform, aufgezeigt. Eine Besprechung von Klaus Karwat finden Sie hier

 

 

Paul Schreyer: Wer regiert das Geld? Banken Demokratie und Täuschung (2016)

Der Journalist Paul Schreyer hat einen gut verständlichen Beitrag zum Verständnis unseres Geldsystems geschrieben, das sowohl die Funktionsweise der Geldschöpfung als auch deutsche und amerikanische Geldgeschichte erläutert. Ein vorab veröffentliches Kapitel zum Thema Staatsschulden können Sie hier lesen. Eine Besprechung von Klaus Karwat finden Sie hier.


Geschichte des Geldes

David Graeber: Schulden – die ersten 5000 Jahre (2012)

Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie. Dabei stützt er sich auf viele kulturhistorische und ethnologische Erkenntnisse.

Buchbesprechung in der Zeitschrift für Sozialökonomie

Christina von Braun: Der Preis des Geldes: Eine Kulturgeschichte (2012)

 

 

 

 

Stephen Zarlenga: Der Mythos vom Geld – die Geschichte der Macht (1999)

Ein Standardwerk der Geldgeschichte, nach dessen Lektüre man das aktuelle Geldsystem besser verstehen kann. Der Autor ist der Gründer des American Monetary Institute (AMI), unserer amerikanischen Schwesterorganisation.

 

 


Verwandte Geldreformideen

Timm Gudehus: Neue Geldordnung – Notwendigkeit, Konzeption und Einführung (2016)

 

 

 

 

Jürgen Kremer: Geld ohne Schuld – Geldsysteme und Vollgeldreform (2016)

Kremer analysiert das bestehende Geldsystem und legt ein besonderes Augenmerk auf die steigende Staatsverschuldung. Er diskutiert die Vollgeldreform als Lösungsansatz, plädiert aber schließlich für ein System, in dem sich die Banken das Geld zur Kreditvergabe zu 100% von der Zentralbank leihen müssen. Die Rezension unseres Mitglieds Kai Bronner finden Sie hier.

 

 

Thomas Mayer: Die neue Ordnung des Geldes – Warum wir eine Geldreform brauchen (2014)

Der ehemalige Chefökonom der Deutschen Bank plädiert für ein "Aktivgeld": Geld soll also nicht mehr wie bisher lediglich Verbindlichkeit der Banken auf Auszahlung von Geld sein, sondern als Aktivumin Bankbilanzen verbucht werden (so wie bei anderen Unternehmen auch). Er plädiert am Schluss des Buches allerdings für die freie Konkurrenz von verschiedenen Aktivgeld-Währungen (anders als wir, die wir ein öffentliches Monopol für die Schöpfung von gesetzlichem Zahlungsmittel fordern). Trotzdem ein lesenswertes Buch!!

Christian Felber: Geld – Die neuen Spielregeln (2014)

Felber plädiert für eine Vollgeldreform, die er in eine umfassende Demokratisierung des Geldsytems einbetten will. Der Weg dorthin führt für Felber über einen demokratischen Geldkonvent, bei dem die Bürgerinnen und Bürger selbst über das zukünftige Geldsystem abstimmen.

 

 

 

Jonathan McMillan: The end of banking – Money, credit, and the digital revolution (2014)

McMillan ist das Pseudonym eines Autorenpaares, bestehend aus einem Investmentbanker und einem Wirtschaftswissenschaftler. Sie betonen die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Finanzwesen und die Rolle des Schattenbankensektors: Über eine Kette von Bilanzen kann auch ohne Banklizenz Kredit in Geld(substitute) verwandelt, d.h. in den Worten der Autoren „banking“ betrieben werden. Um dies grundsätzlich für alle Unternehmen unmöglich zu machen, schlagen sie eine neue Solvabilitätsregel („systemic solvency rule“) vor. Eine ausführliche Buchbesprechung unseres Mitglieds Timm Gudehus finden Sie hier.

Margrit Kennedy: Occupy Money – Damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind (2011)

 

 

 

 


Vertiefung & Speziellere Themen mit Geldbezug

Gerhard Riehle: Eurokrise – Verzicht auf den Euro als Chance für Europa (2016)

Die Rezension unseres Mitglieds Timm Gudehus finden Sie hier.

 

 

 

Hans Christoph Binswanger: Die Wachstumsspirale: Geld, Energie und Imagination in der Dynamik des Marktprozesses (2013/2009)

 

 

 

 

 

Bernard Lietaer u.a. (Club of Rome): Geld und Nachhaltigkeit (2013)

 

 

 

 

 

 

Richard Werner: Neue Wirtschaftspolitik – Was Europa aus Japans Fehlern lernen kann (2007)

 


 

 

 

Timm Gudehus: Dynamische Märkte (2015/2007)

eine Besprechung von Kapitel 19 zum Thema Geldsystem finden Sie hier

 

 

 

 

Raimund Dietz: Geld und Schuld (2015/2011)

Eine Besprechung von Michael Habecker finden Sie hier.
Und eine weitere Rezension von Eberhard Gamm hier.

 

 

 

 

Michael Hudson: The bubble and beyond – Fictitious capital, debt deflation and global crisis (2014/2012)

Hudson trennt für seine Analyse den sogenannten „FIRE“-Sektor (Finance, Insurance, Real Estate) von der restlichen Wirtschaft ab und beschreibt klar und verständlich die Wirkungsmechanismen von Schuld und Zins im Finanzkapitalismus. Sein Fokus liegt auf der Situation in den USA, wo ca. 80% der Bankkredite Hypotheken sind – bereits 2006 machte er auf die Blase im US-Immobilienmarkt aufmerksam. Lösungsansätze sind die Besteuerung ökonomischer Rente und die einfache, aber provokante und weitreichende Aussage: „Debts that can’t be paid, won’t be.“

Norbert Häring: Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen – Der Weg in die totale Kontrolle (2016)

Ein unbedingt lesenswertes Buch, das unser Geldsystem, seine großen Gefahren und die dort agierenden Personen anschaulich erklärt, aber auch seinen persönlichen Widerstand gegen die Abschaffung des Bargelds schildert. Ein Widerstand, zu dem er uns in diesem Buch alle ermutigt, bevor uns die "Anti-Bargeld-Connection" beherrscht und lückenlos überwacht.

Hier die Rezension unseres Vorstandsmitglieds Klaus Karwat.